— Mitstreiter/-innen gesucht —

Liebe Ringvorlesungs-Fans,

wie schon vereinzelt angekündigt soll es im kommenden Sommersemester in eine zweite Runde gehen 🙂 Das neue Orga-Team ist schon fleißig am Planen und Konzipieren, kann aber noch Unterstützung gebrauchen. Wer hat Lust?

Unterschied zum letzten Jahr: Es gibt einen thematischen Schwerpunkt. Unter den Schlagwörtern „TTIP, Trump und Treibhausgase: Zukunftsperspektive des globalen Handel(n)s?“ wollen wir uns gemeinsam mit qualifizierten Referenten wichtige gesellschaftliche Fragen vor dem Hintergrund internationalen Handels stellen. Zum Beispiel: Welche Auswirkungen hat Handel auf Umwelt und Sozialgefüge? Wo provoziert er Frieden, und wo Krieg? Hat unser persönlicher Konsum einen Einfluss? Welches Wirtschaftssystem bringt uns und welches der Weltgemeinschaft als Ganze den größten Nutzen?

Egal ob ihr Lust habt Redner aus unterschiedlichen Disziplinen zu recherchieren, Flyer zu erstellen oder unsere Fragestellung noch einmal grundlegend auf den Kopf stellen wollt: Wir können kreative Köpfe an allen Fronten gebrauchen 🙂 Meldet euch bei Interesse oder Fragen einfach bei Louisa oder Lara. Kontaktdaten:

Lara Marie Müller 015165105044, lara.marie.mueller@t-online.de
Louisa Schmidt, 015224817838, louisamschmidt@gmx.de

Oder schreibt uns eine E-Mail!

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Alle Videos, Artikel und Präsentationen

12 Veranstaltungen, über 1000 Besucherinnen und Besucher, 99 Prüfungsleistungen – die Ringvorlesung „Polarschmelze, Polarisierung, Pluralismus – Ökonomische Fragestellungen unserer Zeit“ an der Universität zu Köln im Sommersemester 2017, die eigenständig von Studierenden organisiert wurde, war sehr gefragt. In diesem Beitrag bündeln wir das Material, das im Zuge der Durchführung entstanden ist: Videoaufzeichnungen der Vorträge, Artikel über die Veranstaltungen und Präsentationsfolien. Weiterlesen „Alle Videos, Artikel und Präsentationen“

Video Podiumsdiskussion: „Was ist die gesellschaftliche Verantwortung von Ökonominnen und Ökonomen?“, Abschlusssitzung, 19. Juli 2017

Den Bericht über die Veranstaltung „Ein bisschen mehr grundlegende Realität, bitte.“ findet ihr hier.

>>> Link zum youtube Video

Was können und sollen Ökonominnen und Ökonomen leisten? Darüber diskutieren vier Experten aus unterschiedlichen Bereichen in der Abschlusssitzung unserer Ringvorlesung. Kann ökonomische Forschung das Leben von Menschen verbessern? Sollte sie Gesetzmäßigkeiten studieren oder über Alternativen zum bestehenden System nachdenken? Und wie sollten ökonomische Erkenntnisse in den öffentlichen Diskurs eingebracht werden? Darüber, und über zentrale Themen aus den eingereichten Essays der Studierenden, diskutieren:

  • Lukas Beckmann. Er war bis März 2017 Vorstandsmitglied für die GLS Treuhand und zuvor in verschiedenen Positionen für Bündnis 90/Die Grünen tätig, die er mit gegründet hat.
  • Felix Bierbrauer. Er ist Professor für Public Economics und Direktor des Finanzwissenschaftlichen Forschungsinstituts an der Univeristät zu Köln.
  • Christian Kastrop. Er ist Direktor der Abteilung für wirtschaftspolitische Studien der OECD und zuvor im Bundesministerium der Finanzen tätig.
  • Philipp Markus. Er studiert Volkswirtschaftslehre an der Universität zu Köln und ist Mitorganisator der Ringvorlesung „Polarschmelze, Polarisierung, Pluralismus“.

Moderiert wird die Veranstaltung von Susanne Dröge, Senior Fellow der Forschungsgruppe Globale Fragen der Stiftung Wissenschaft und Politik mit dem Schwerpunkt Klimapolitik.

 

Video Theresa Steffestun: „Wirtschaftstheorie als Geisteswissenschaft – Grundfragen der Ökonomie“, 5. Sitzung, 17. Mai 2017

screen steffestun

>>> Link zum youtube Video

Hier könnt ihr die Videoaufzeichnung auf den Servern der Uni Köln anschauen und das Layout selbst bestimmen.

Den Bericht über die Veranstaltung „Die Peripherie der Peripherie“ findet ihr jetzt hier.

Was ist Quelle, was die Grenze wirtschaftstheoretischer Erkenntnis? Mit Friedrich Wieser, einem der Begründer der österreichischen Schule, möchte dieser Vortrag Grundfragen der Wirtschaftswissenschaften aufwerfen. Diese sind heute aktuell wie vor hundert Jahren, als Wieser mit einer bemerkenswerten Verbindung von Methodologie und Gesellschaftstheorie die Grundlage für sein Verständnis von Wirtschaftstheorie legte. Dieser Vortrag möchte dazu einladen, die Diskussionen um die Begründung einer pluralen und transformativen Wirtschaftswissenschaft mit diesen und weiteren Grundfragen neu zu greifen und zu vertiefen.

Theresa Steffestun, (M.A.), ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Ökonomie an der Cusanus Hochschule in Bernkastel-Kuesund Gründungsmitglied des Netzwerks Plurale Ökonomik.

Video Niko Paech: „Streifzüge durch die Welt ohne Wachstum (Postwachstumsökonomik)“, 12. Sitzung, 12. Juli 2017

>>> Link zum youtube-Video

screen paech

Hier könnt ihr die Videoaufzeichnung auf den Servern der Uni Köln anschauen und das Layout selbst bestimmen.

Die Folien zum Vortrag findet ihr hier.

Ressourcen, auf deren kostengünstiger Verfügbarkeit das industrielle Wohlstandsmodell bislang basierte, sowie Befunde der Glücksforschung zeigen, dass die Wachstumsparty vorbei ist. Folglich sind die Möglichkeiten einer Postwachstumsökonomie auszuloten. Demnach ist ein prägnanter Rückbau geldbasierter Versorgungssysteme vonnöten. Suffizienz, moderne Subsistenz und kürzere Versorgungsketten werden dann wichtige Gestaltungsoptionen sein. Zudem ist die Postwachstumsökonomie durch Sesshaftigkeit gekennzeichnet, also durch Glück ohne Kerosin.

Niko Paech ist deutschlands bekanntester Wachstumskritiker, Vordenker einer Postwachstumsökonomie und Professor für Plurale Ökonomik in Siegen.

Abschluss: Podiumsdiskussion: Was ist die gesellschaftliche Verantwortung von Ökonominnen und Ökonomen?

Cover-Abschluss2

Update:  Den Bericht über die Veranstaltung „Ein bisschen mehr grundlegende Realität, bitte.“ findet ihr hier.

Die Videoaufzeichnung der Veranstaltung gibt es hier bei YouTube.

Was können und sollen Ökonominnen und Ökonomen leisten? Darüber diskutieren vier Experten aus unterschiedlichen Bereichen in der Abschlusssitzung unserer Ringvorlesung. Kann ökonomische Forschung das Leben von Menschen verbessern? Sollte sie Gesetzmäßigkeiten studieren oder über Alternativen zum bestehenden System nachdenken? Und wie sollten ökonomische Erkenntnisse in den öffentlichen Diskurs eingebracht werden? Darüber, und über zentrale Themen aus den eingereichten Essays der Studierenden, diskutieren:

  • Lukas Beckmann. Er war bis März 2017 Vorstandsmitglied für die GLS Treuhand und zuvor in verschiedenen Positionen für Bündnis 90/Die Grünen tätig, die er mit gegründet hat.
  • Felix Bierbrauer. Er ist Professor für Public Economics und Direktor des Finanzwissenschaftlichen Forschungsinstituts an der Univeristät zu Köln.
  • Christian Kastrop. Er ist Direktor der Abteilung für wirtschaftspolitische Studien der OECD und zuvor im Bundesministerium der Finanzen tätig.
  • Philipp Markus. Er studiert Volkswirtschaftslehre an der Universität zu Köln und ist Mitorganisator der Ringvorlesung „Polarschmelze, Polarisierung, Pluralismus“.

Moderiert wird die Veranstaltung von Susanne Dröge, Senior Fellow der Forschungsgruppe Globale Fragen der Stiftung Wissenschaft und Politik mit dem Schwerpunkt Klimapolitik.

Mittwoch, 19.07.2017, 17:45 – 19:15 Uhr, Hörsaal XXV im WiSo-Gebäude der Universität zu Köln

>>> Link zur Facebook-Veranstaltung

Bildrechte:
Lukas Beckmann: CC BY-SA 2.0, boellstiftung @ flickr.
Felix Bierbrauer: (c) Lisa Beller für Uni Köln.
Christian Kastrop: (c) Hertie School of Governance, Berlin.
Philipp Markus: Privat.
Susanne Dröge: (c) SWP, Berlin.