4. Sitzung: Mesut Bayraktar: „Soziale Ungleichheit als Resultat und Voraussetzung der kapitalistischen Produktionsweise – Marxismus“

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Update: Hier findet ihr einen Bericht über den Vortrag sowie die Folien und den dem Vortrag zugrunde liegenden Essay zum Download. Die Videoaufzeichnung des Vortrags findet ihr hier.

Weltweit, europaweit und deutschlandweit nimmt die soziale Ungleichheit in den Gesellschaften wie ein unbeherrschbarer Automatismus zu. Selbst der Internationale Währungsfonds weist jüngst mit Besorgnis auf diesen Missstand hin. Auch der 5. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung stellt trotz Korrektur das Steigen der sozialen Ungleichheit fest.

War es im Rahmen kapitalistischer Ökonomie jemals anders oder ist soziale Ungleichheit nicht wesentlicher Bestandteil der kapitalistischen Produktionsweise? Mesut Bayraktar stellt in Grundzügen die Sozialanalyse von Karl Marx dar und argumentiert, dass soziale Ungleichheit nicht bloß ein Problem der Besteuerung oder Verteilung von Steuergeldern sei, sondern eine systemimmanente Gesellschaftsbedingung der kapitalistischen Produktion ist.

Mesut Bayraktar hat Rechtswissenschaften in Düsseldorf, Lausanne und Köln studiert. Derzeit ist er Rechtsreferendar am Landgericht Stuttgart. Neben zivilgesellschaftlichem Engagement u.a. in Mieterinitiativen ist er Hauptredakteur der Literaturzeitschrift Nous. – Zeitschrift für Neue Literatur (https://nous-online.net/). Seit einigen Jahren studiert er intensiv die Werke von Karl Marx und Friedrich Engels.

Mittwoch, 10.05.2017, 17:45 – 19:15 Uhr, Hörsaal XXV im WiSo-Gebäude der Universität zu Köln

>>> Link zur Facebook-Veranstaltung

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